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01.12.21 Neues aus dem freiraum+ und Vormodul

 

„Zur Zeit findet das Arbeitstraining von freiraum+ und Vormodul hauptsächlich über Heimaufträge statt. Zusätzlich bieten wir vor Ort einen eingeschränkten Betrieb in Kleinstgruppen an. Wir sind weiterhin für euch da und ihr könnt uns unter folgenden Nummern erreichen:“

 



17.11.21 Neues aus dem Freiraum+ und Vormodul Ausbildungsfit Factory work.box

Am Standort im Paul Hahn Zentrum hat am 4. und 5.11. mit den Jugendlichen ein Kunstworkshop zur Raumgestaltung stattgefunden. Die Künstler VIDEO und SCKRE (www.video-sckre.com) kamen an den beiden Tagen zu uns und gestalteten gemeinsam mit den Teilnehmer*innen den Eingangsbereich, wobei die Ideen der Jugendlichen maßgeblich ins Projekt eingeflochten wurden.



28.10.21 18-jähriger sammelte Spenden für pro mente Jugend

Der 18-jährige Elija Helm rief vergangenen Sommer zu einer Wanderung für einen guten Zweck auf: Mit dem Ziel, für jeden Kilometer einen gesponserten Euro an pro mente Jugend zu spenden, trotzte der junge Erlinger und die anderen TeilnehmerInnen Wind und Regenwetter.



09.09.21 Bundesminister Wolfgang Mückstein bei pro mente OÖ

Am 24. Juli besuchte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mehrere pro mente OÖ-Standorte in Linz. Kurosch Yazdi begleitete den Bundesminister u. a. mit der Landtagsabgeordneten Ulli Schwarz durch die Standorte back.up und resp@ct.

Wolfgang Mückstein kam auch mit den MitarbeiterInnen und Projekt-TeilnehmerInnen vor Ort ins Gespräch und war von der Arbeit, die bei pro mente OÖ geleistet wird, sichtlich beeindruckt. Hier geht´s zu einem Bericht:

22.10.2021: #visible: Neues Projekt geht online

275.000 Kinder und Jugendliche in Österreich haben eine psychisch erkrankte Mama oder einen psychisch erkrankten Papa. Aber es wird nur wenig darüber gesprochen. Das Projekt #visible - Kinder psychisch erkrankter Eltern sichtbar machen will auf dieses Thema aufmerksam machen und bietet rasche und unkomplizierte Unterstützung.



09.09.21 DONAU Versicherung AG startet Kooperation mit pro mente Jugend

Über eine Spende in der Höhe von 7.500 Euro an das Projekt resp@ct freuten sich kürzlich Gerald Zeininger und Manuela Nemesch von pro mente Jugend. Die Donau Versicherungsinitiative „Regional aktiv“ wird darüber hinaus auch weiter unterstützen: So sollen z. B.  Schnupperpraktikas in Betrieben und  die Teilnahme an Workshops ermöglich werden:


10.06.21 20 Jahre - 20 Geschichten .... und es geht weiter

R.: Dran bleiben lohnt sich

R. kam von einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in die blue.box nachdem sie 18 Jahre alt wurde. R. war in der Drogenszene aktiv, konsumierte regelmäßig diverse illegale und legale Substanzen. Der wenige Kontakt zu ihrer Familie war sehr konfliktbehaftet.

Auch die ersten Monate im Jugendwohnhaus waren schwierig: R.  kam nur sporadisch zum Schlafen und Duschen vorbei. Trotzdem die Beziehungsarbeit, davor sogar schon die bloße Kontaktaufnahme enorm schwierig war, blieben die Betreuer*innen hartnäckig und versuchten es über alle Kanäle, um an R. heranzukommen. Es wurden sogar Treffen außerhalb des Wohnhauses angeboten – einfach an jenen Orten, an denen sich R. eben gerade aufhielt. Auch wenn R. diese Angebote anfangs so gut wie nie annahm, konnte damit aber Interesse bekundet werden. So schafften es die Betreuer*innen, R. mehr und mehr im Jugendhaus blue.box zu integrieren. Es entwickelte sich langsam eine Beziehung, die oft auch durch „Reibung“ passierte. Eine wichtige Erfahrung für R. war aber, dass trotz dieser „Reibereien“ die Betreuer*innen weiter als Bezugspersonen erhalten blieben. Auch war es ihnen nicht egal, wie sich R. benahm oder was R. tat.

Aus dieser neuen Betreuungserfahrung heraus, konnte R. mit der Drogenszene brechen und schaffte es - Dank Begleitung und Unterstützung - einen Facharzt aufzusuchen, der ihre Impulsdurchbrüche therapieren konnte. Der Erfolg war schnell erkennbar: R. wurde ruhiger, reflektierter und so auch sozialer.

Heute lebt R. in einer kleinen Wohnung in Teilbetreuung und entwickelt sich in eine sehr gute Richtung. R. ist immer noch mit den Betreuer*innen im Jugendwohnhaus blue.box in Kontakt.

Insgesamt war wichtig, dass das Land OÖ eine Verlängerungen des Aufenthalts von insgesamt 2,5 Jahren ermöglichte. Bei einer kürzeren Dauer hätte die Beziehungsarbeit zu R. wahrscheinlich nicht greifen können.


01.07.21 Neues aus dem Freiraum+ und Vormodul AusbildungsFit

Die schönen Sommertage verbringen wir nun häufig im Freien. Wir fahren mit den Fahrrädern aus, machen Ausflüge und merken, wie gut uns allen die frische Luft tut und wie sich Bewegung auf die Stimmung auswirkt :-) Unsere Ausflüge führen uns teilweise zu sehr interessanten und aufregenden Spots, wie einem Lamahof und einer Huskyfarm.

Die Jugendlichen freuen sich, nach dem schwierigen letzten Jahr wieder mehr Zeit bei uns verbringen zu können und tragen die vorgeschriebenen Maßnahmen (wie die 3G-Regel) vorbildlich mit.



27.05.2021: Neues und Erfreuliches aus dem Freiraum und VOPS

Das Beste zum Beginn: Es dürfen wieder mehr Personen kommen und die Jugendlichen müssen sich auch nicht mehr im Voraus für ihre Anwesenheitstage anmelden. Das heißt, einfach um 9:00 da sein und mitmachen – So wie man den Freiraum kennt.
Außerdem kann der Freiraum wieder an mehreren Tagen pro Woche besucht werden. Für das Vormodul wird es weiterhin einen Anmeldelink geben – so können sich die Jugendlichen im Vormodul für 2 Tage Fixplätze sichern.

Die Heimaufträge wird es weiterhin täglich geben.

Allerdings gilt bei uns nun auch die 3G-Regel:

·      Geimpft, Getestet oder Genesen:
Wer am Arbeitstraining teilnehmen will muss eines dieser Kriterien erfüllen.

·         Mit jenen, die keine Möglichkeiten zum Testen hatten, gehen wir um 9:00 gemeinsam zur Teststraße.

·         Die FFP-2 Maskenpflicht besteht weiterhin.

 

Wendet euch bei Fragen gerne an uns!

Wir freuen uns wieder auf ein Arbeiten mit einer größeren Gruppe!

Das Freiraumteam und das Vopsteam


11. 03. 2021: Neues aus dem JWH blue.box - wir stellen Lippenbalsam her

Damit unsere Lippen unter den Masken nicht austrocknen, haben wir unseren ersten Versuch gestartet, eigenen Lippenbalsam herzustellen. Dafür verwendeten wir Wachs, Speiseöl und ein paar Tropfen ätherische Öle (je nach Geschmackswunsch) sowie Honig.

Übung macht den Meister, beim zweiten Versuch hat es geklappt!



08.03.2021: Wiener Städtische spendet für ELCO/KICO

Regionalleiter Mag. Hans Gruber konnte eine Spende für ELCO/KICO - ein Angebot für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil - von Verkaufsleiter Heinz Falmbigl von der Wiener Städtischen entgegennehmen. Herzlichen Dank!



17.03.2021: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Jugendliche

Die Corona-Maßnahmen haben in ganz Österreich Spuren hinterlassen. Die Pandemie hat auch bei vielen jungen Menschen den Alltag auf den Kopf gestellt. ExpertInnen warnen nun: Die Auswirkungen dieser Zeit und des Lockdowns werden erst jetzt richtig sichtbar. pro mente OÖ veranstaltete daher eine Online-Pressekonferenz zu dem Thema "Junge Menschen im Lockdown". Am Podium saßen Prim. Dr. Kurosch Yazdi, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ, Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Bacher, Abteilungsleiter Empirische Sozialforschung, JKU, Vorstandsmitglied von pro mente OÖ, Mag.a Manuela Nemesch, Geschäftsfeldleiterin von pro mente Jugend und Dr.in Doris Koubek, Kinder- und Jugendpsychiaterin bei pro mente OÖ.

 

Depressionen, Suchtverhalten, Angst- und Zwangsstörungen: Ein Teil der jungen Menschen hat massiv mit den psychosozialen Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

 

„Gerade im Bereich der Verhaltenssüchte merken wir, dass junge Menschen vermehrt professionelle Hilfe benötigen“, sagt Kurosch Yazdi. „Vor allem die Internet- und Handysucht ist in den vergangenen Monaten angestiegen. Die mangelnden Möglichkeiten, persönliche Kontakte wahrzunehmen, haben das Sozialverhalten vieler Menschen nachhaltig verändert."

 

„Psychische Erkrankungen ‚verdichten‘ sich zur Zeit und treten seit Corona früher auf“, sagt Doris Koubek. „Gerade bei jungen Menschen, die früher bereits mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten, treten nun die verschiedenen psychischen Störungsbilder verstärkt auf und die Symptome kommen massiver zum Vorschein.“
Jetzt muss man gut darauf achten, psychische Probleme bei jungen Menschen rasch zu erkennen und diese professionell behandeln zu lassen. „Ängste, Zwangsstörungen, Depressionen und Essstörungen wurden durch Corona besonders ‚getriggert‘. Jugendliche mit einer Essstörung seien hier besonders erwähnt. Diese leiden grundsätzlich schon darunter, sich aufgrund ihrer Erkrankung isoliert und ohnmächtig zu fühlen und zweifeln massiv an sich selbst und ihrem Aussehen. Gerade diese Jugendlichen sind nun durch den permanenten Lockdown noch mehr sich selbst, ihren Gedanken und ihrem Selbstzweifel überlassen.“

 

Soziales Umfeld entscheidend
Corona hat in allen sozialen Schichten Probleme verursacht, die Maßnahmen dazu werden oftmals als belastend wahrgenommen. „Wir unterstützen die Corona-Maßnahmen der Politik und wir erachten sie als sinnvoll, doch man muss auch mit den negativen Folgeerscheinungen umgehen lernen“, sagt Kurosch Yazdi.

 

Bei sozial benachteiligten Familien und in Familien, in denen schon vor Corona viele Probleme gleichzeitig bewältigt werden mussten, sind die Folgen der Pandemie stärker sichtbar. Immer mehr junge Menschen suchen die Hilfsangebote von pro mente OÖ auf.


„Die Corona-Maßnahmen sind für viele sehr schwierig – neben finanziellen Sorgen, haben viele Familien Probleme, ihren Alltag noch irgendwie zu strukturieren. Leider trifft es vor allem wieder die Schwächsten der Gesellschaft am meisten: Junge Menschen – und gerade junge Menschen mit problematischen Familiensituationen“, sagt Manuela Nemesch. „Es braucht ein spezielles, niederschwelliges Angebot für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, um diese besser unterstützen zu können. Viele Angebote von pro mente OÖ gehen bereits in diese Richtung.“

 

"Besonders ein Teil der Jugendlichen, der zu der Gruppe der NEETs zählt, also junge Menschen, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in Kursmaßnahmen befinden, haben es gerade besonders schwer", sagt Johann Bacher.

 

Konsequenzen der Pandemie noch schwer absehbar
„Welche Langzeitfolgen uns die Pandemie bringt, lässt sich nur erahnen“, sagt Kurosch Yazdi. „Wir rechnen aber mit einem Anstieg der psychischen Erkrankungen. Ich denke, wir müssen nun Strukturen schaffen bzw. ausbauen, um Betroffene rechtzeitig und professionell unterstützen zu können.“

 

TeilnehmerInnen der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Koubek, Yazdi, Bacher, Nemesch
TeilnehmerInnen der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Koubek, Yazdi, Bacher, Nemesch

Weitere Informationen zu dem Thema, entnehmen Sie bitte den Unterlagen der Pressekonferenz:

Download
PK-Unterlagen Jugend 17.3.2021 FINAL.pdf
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Hier können Sie die Pressekonferenz nachsehen:

 


03.02.2021 Neue online Buchlesungen bei ELCO/KIKO

Wir wünschen ein offenes Ohr, ein offenes Herz und eine angenehme Zeit beim Zuhören!

 

Hier gehts zu den Videos.....

 


Bild von Gruber

27.04.2021 Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hans Gruber für seine langjährige Mitarbeit bei pro mente Jugend - in unterschiedlichen Funktionen und einer Vielzahl an Standorten

Danke für das Einbringen Deines großen fachlichen Wissens, Deine Verlässlichkeit, Deinen Humor und vor allem Dein Engagement für die Jugendlichen und jungenen Erwachsenen, die wir gemeinsam ein Stück des Weges begleiten durften.

 

Wir wünschen Dir für Deine neue Aufgabe in der Region Zentralraum Wels alles Gute!

Das Team von pro mente Jugend


29.04.2021 Wir heißen Martin Heim in seiner Funktion als Geschäftsfeldleiter-Stellvertreter herzlich willkommen.

Danke für Deine Bereitschaft, diese Herausforderung anzunehmen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Das Team von pro mente Jugend


15.02.2021 Endlich gute Neuigkeiten aus dem Freiraum+ und Vormodul

Wichtige Infos zu unserer Teilöffnung:

  • Freiraum+ Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch (Vormittag und Nachmittag)
  • Vormodul Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag
  • Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung über einen Doodle link möglich
  • nur 4 Plätze pro Tag
  • Nur ein Anwesenheitstag pro Woche möglich
  • Persönliche Coachinggespräche sind zusätzlich aber jederzeit möglich
  • Heimaufträge gibt es weiterhin jeden Tag
  • FFP 2 Maske nicht vergessen


19.01.2021 „Von einem, der auszog …“ - mit bestem Dank für die Rückmeldung, die uns wieder einmal zeigt, dass es unser Auftrag ist, da zu sein und da zu bleiben

 

„…Auch wenn wir oft nicht einer Meinung waren, uns manchmal sogar stritten: ich bin dir echt dankbar für all das, was du für mich, für alle hier getan hast und immer noch tust. Deine direkte Art ist es, die mich zwar oft zur Weißglut bringt - aber auch nur, weil sie mir immer wieder zeigt, dass du recht hast und ich dadurch auch auf Dinge draufkomme, die ich alleine nicht gesehen hätte. Ich sag‘ immer über dich: ‚Du bist ab und zu so unnötig, dass es schon wieder leiwand ist.‘ […] Auch wenn ich total fertig war, hast du immer Begeisterung ausgestrahlt, die immer auf mich übergesprungen ist. Ich möchte mich bei jedem von euch bedanken, aber auch dafür entschuldigen, dass ich in der letzten Zeit so ein Kotzbrocken war und eurem Angebot gegenüber so respektlos war. Ich hoffe es ist genehm, wenn ich ab und an anrufen werde: denn ich werde mit Sicherheit noch etwas Hilfe benötigen. Danke, Danke, Danke!

 

Auszug aus dem Brief eines ehemaligen Bewohners an einen Betreuer


25.01.2021: ELCO/KICO - ein Unterstützungsangebot für Familien bei psychischen Erkrankungen und Belastungen

Eine Beratung durch ELCO/KICO ist auch aktuell möglich!

Die Kontaktdaten finden sie weiter unten im Beitrag angeführt.

 

Psychische Erkrankungen sind alles andere als selten. Auch Herr Stelzhammer (43) (Name geändert) war aufgrund seiner psychischen Erkrankung bereits seit vielen Jahren in ärztlicher und therapeutischer Behandlung. In Folge der großen Belastungen für die Familie und die kleine Tochter (8), wurde er auf ELCO/KICO aufmerksam. Dahinter verbirgt sich ein einzigartiges Angebot, das Mütter oder Väter, die psychisch erkrankt sind, und deren Kinder unterstützt.


Anfang November 2020 startete pro mente Jugend eine Angehörigengruppe für Eltern psychisch kranker Jugendlicher. Obwohl die monatlichen Termine aufgrund der Covid-19-Pandemie bisher nur online durchgeführt werden können, wird dieses Angebot von den TeilnehmerInnen als sehr wertvoll und hilfreich erlebt. Der Austausch mit anderen Eltern mit ähnlichen Problemlagen sei sehr hilfreich, erleichternd und anregend. Offen über Sorgen zu sprechen, neue Perspektiven zu eröffnen beziehungsweise Gelungenes auszutauschen, schätzen die Eltern sehr

Zusätzliche interessierte Eltern können Ihr Interesse unter folgender Mailadresse bekunden: nemeschm@promenteooe.at

 


 

16.11.2020 Aktuelle Infos aus dem Freiraum+ und Vormodul AusbildungsFit

Leider müssen wir aufgrund des Lockdowns den Freiraum+ und das Vormodul AusbildungsFit schließen.Gruppenkontakte dürfen zurzeit nicht stattfinden. Wir sind jedoch weiterhin telefonisch zu den normalen Dienstzeiten erreichbar und halten auch zu allen Jugendlichen telefonisch Kontakt.


Die Jugendlichen erhalten jeden Tag einen Auftrag, den sie von Zuhause aus erledigen können und haben so die Möglichkeit, pädagogisches Taschengeld zu erhalten und eine geregelte Tagesstruktur beizubehalten.
Alles Gute, gesund bleiben und bis hoffentlich bald!


4.11.2020 Aktuelle Infos aus dem Freiraum+ und Vormodul AusbildungsFit:

Durch die derzeitigen Verschärfungen aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir unsere Gruppengröße verkleinern. Wir sind jedoch trotzdem im Freiraum+ und im Vormodul für euch da.
Bei Fragen sind wir unter den Nummern 0664/88922441 (Freiraum) und 0664/88891829 (Vormodul) erreichbar.
Bleibt gesund und nicht verzagen!


7.10.2020 Neues vom JWH blue.box

Im Jugendwohnhaus blue.box gab es letztens ein gemeinsames Aktivitätenwochenende.

Wir waren Bogenschießen, besuchten das Fantasialand in Straßwalchen und vergnügten uns beim Bowling. Hier ein paar Eindrücke von unserem lustigen, gelassenen Wochenende.



7.10.2020 Neues vom freiraum+ und Vormodul AusbildungsFit

Im Freiraum+ und im Vormodul für AusbildungsFit läuft nach dem Corona-Lockdown wieder alles (fast) wie gewohnt. Es wird gekocht, in der Holzwerkstatt geschliffen, geschnitten, gebastelt und gewerkt und im Kreativbereich genäht, gefaltet und gemalt.

Auch die Workshops, die in regelmäßigen Abständen stattfinden, gibt es mittlerweile wieder. So können die Jugendlichen ihre Deutsch-, Mathematik-, und EDV-Kenntnisse verbessern oder erfahren in Workshops der Schuldnerhilfe mehr über einen vernünftigen Umgang mit Geld.

Wir nutzen die schönen Sommertage auch zum Spielen im Freien – Wikingerschach, Badminton oder Spaziergänge durch Linz beleben den Alltag. Beim gemeinsamen Mittagessen (das selbstverständlich für die Jugendlichen gratis ist) stärken wir uns anschließend wieder.

Zusätzlich zum normalen Arbeitstraining gibt es auch Heimaufträge, die von Kochen zu Hause über Jobinterviews mit den Eltern bis hin zum Anschauen von Dokumentationen reichen.

Wir freuen uns immer über Neuzugänge! Meldet euch einfach unter der Nummer 0664/88922441 (Freiraum+) oder unter 0664/88891829 (Vormodul).


28.07.2020: Landesräting Gerstorfer zu Besuch bei resp@ct

In der vergangenen Woche besuchte die Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer spontan das pro mente Jugend-Angebot resp@ct. Birigt Gerstorfer war von dem Konzept dieses Projektes sehr angetan.



20.07.2020: Verein Outturn verabschiedet sich mit einer großzügigen Spende - pro mente OÖ sagt Herzlichen Dank!

Vor etwa 20 Jahren befand sich eine junge Mutter in einer psychisch äußerst schwierigen Lebensphase und fasste einen Entschluss. Sie gab ihren damals vierjährigen Sohn zu Pflegeeltern, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen.

So einen Schritt zu setzen, verlangt Müttern Enormes ab. "Du hast ein Kind, aber es kann nicht bei dir sein. Und du weißt, dass es besser ist, wenn es in einer anderen Familie aufwächst." Auch für diese betroffene Mutter folgten viele schwere Jahre, in denen sie mit sich zu kämpfen hatte, alleine und ohne ihr Kind zu sein – zu dessen Wohl. Was ihr dabei half, war die Überzeugung, das Richtige getan zu haben.

Um anderen Müttern und Eltern in solch einer Situation zu helfen, gründete sie den Verein OUTTURN. Ihre eigenen Erfahrungen gab sie mit ihrem Team über viele Jahre lang weiter an Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien aufwachsen sollten.

Bei allen Bemühungen stand aber immer das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Die Aufarbeitung von Trennungsschmerzen und Schuldgefühlen, das Loslassen, Ängste und Bedürfnisse des Kindes sowie Probleme bei Gericht und Ämtern.

Nun, nach über 15 Jahren hat der Verein seine Tätigkeit niedergelegt. Der Vereinsvorstand von OUTTURN entschied, einen großzügigen Betrag von über 2.000 Euro an das Angebot ELCO/KICO von pro mente OÖ zu spenden.

Auch bei ELCO/KICO werden Familien und Kinder aus Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil unterstützt – somit lebt der Gedanke von OUTTURN in dieser Arbeit ein Stück weiter – damit am Ende alles einen guten Ausgang nimmt!


20.6.2020: Spende von Firma Silberholz ans JWH blue.box

Vielen lieben Dank an die Firma Silberholz, die uns Holzbeete gesponsert hat und an unsere liebe Praktikantin Esther, die uns tatkräftig bei der Schaffung und Gestaltung eines neuen Wohlfühlplätzchens auf unserer Terrasse geholfen hat!

... die Kräuter wachsen und gedeihen nun in den Holzkästen und wir lassen die Seele baumeln im Hängesessel und betrachten das gemeinsam gestaltete Bild auf der Terrasse.



03.06.2020: Tolle Neuigkeiten aus dem freiraum+

Endlich ist es soweit, der freiraum+ darf ab morgen, Donnerstag den 4. Juni 2020 wieder öffnen!

Wichtig:

  • Teilnahme ist nur mit Anmeldung möglich
  • Maskenpflicht im Gebäude (außer am Arbeitsplatz)
  • Du kannst nur kommen, wenn du fieberfrei und gesund bist
  • Niesen/Husten in die Armbeuge
  • Regelmäßig Hände waschen und desinfizieren
  • Bei Fragen einfach melden: 0664 / 88922441

Wir freuen uns auf euch! Das freiraumteam



3.6.2020: Ein erneuter kleiner Einblick ins JWH blue.box ...

Wir lassen es uns weiterhin gutgehen und versorgen uns selbst mit Leckereien :-) ganz nach dem Motto: "Für sich selbst sorgen ist nicht egoistisch sondern lebensnotwendig!"

Und damit wir auch weiterhin gut auf uns achten können, hegen und pflegen wir unsere kleinen Hochbeete. Die erste Ernte wurde schon verputzt....


19.05.2020 Neues Online-Angebot bei ELCO/KICO

Aufgrund der Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus musste in den letzten Wochen auch unser Beratungsangebot für Kinder psychisch erkrankter Eltern auf telefonische bzw. Onlineberatung umgestellt werden. In dieser Zeit der Kontaktbeschränkungen entstand die Idee, für unsere junge Zielgruppe ein neues Online-Angebot zur Verfügung zu stellen – Online-Buchlesungen. Es freut uns sehr, die ersten drei Videos, die in Kooperation mit dorftv produziert wurden, zu präsentieren. Wir wünschen ein offenes Ohr, ein offenes Herz und eine angenehme Zeit beim Zuhören!

Hier gehts zu den Videos ...



20.5.2020 AusbildungsFit factory/work.box und Vormodul AusbildungsFit factory/work.box starten wieder!

Aufgrund der Corona-Krise mussten unsere Standorte ab 16. März den Betrieb einstellen. In den darauffolgenden Wochen wurde die klassische Betreuung unserer TeilnehmerInnen vor Ort durch die Betreuung per Homeoffice abgelöst. Rückblickend kann man sagen, dass wir das gemeinsam sehr gut gemeistert haben. Wir hatten täglichen Kontakt für Coachinggespräche, Austausch mit der ganzen Gruppe über diverse Sozialplattformen bzw. um Aufträge zu besprechen. Danke an alle TeilnehmerInnen, dass ihr so engagiert diese neue Art der Zusammenarbeit ermöglicht habt!

Ab 25. Mai starten wir - zwar noch in eingeschränkter Form - unsere Projekte AusbildungsFit factory/work.box und am 26. Mai mit dem Vormodul! Wir freuen uns schon sehr darauf!

 

... und hier seht ihr, was unsere TeilnehmerInnen in der Zwischenzeit zuhause erarbeitet haben!



15.04.20 work.box@home - Neue virale Arbeitsmethoden

Die ersten Wochen im Home Office sind vorüber. Neue, innovative Formen der Betreuung wurden von den MitarbeiternInnen entwickelt und es macht uns stolz, dass wir unseren TeilnehmernInnen  auch in der Corona Zeit eine stabile und individuell zugeschnittene Betreuung bieten können. Die Teilnahme der Jugendlichen an unserem neuen Angebot ist erstaunlich. Es zeigt uns das große Potential an Flexibilität, das in unseren TeilnehmerInnen steckt. Etwas, das man auch im späteren Job sehr gut gebrauchen wird können.

Neben einem täglicher Gruppenchat mit Rätseln, Stimmungsbildern, Aufträgen für Foto Challenges u.v.a.m. am Vormittag, der auch den sozialen Kontakt der TeilnehmerInnen untereinander fördern soll, bieten die MitarbeiterInnen viele Einzelgespräche über das Telefon oder den Video Chat an. Es war uns von Beginn an wichtig, den Jugendlichen zu vermitteln, dass sie auch weiterhin Teilnehmende des Kurses sind und sie ihre Arbeit an den persönlichen und beruflichen Zielen nur lediglich nicht an den Standorten erledigen.

Die Aufgaben gliedern sich nach wie vor in Individual- und Gruppenaufträge, freilich angepasst an die momentane Lebenssituation. So haben unsere Jugendlichen nun lebenspraktische Aufgaben, wie das Nachkochen einfacher, schneller Rezepte genauso auf ihrer Agenda, wie das Führen von Verkaufsgesprächen am Telefon als Vorbereitung auf die Lehre. Mit virtuellen Museumsbesuch, der Teilnahme an "Webinars" oder Gruppenspielen über Online-Apps versuchen wir ebenso Anreize zur sinnvollen Beschäftigung in der Zeit zu Hause zu setzten, nicht zuletzt um auch Krisen Einhalt zu gebieten. Die Erteilung der Aufträge und genau so ihre Nachbereitung erfolgen über Chats, Telefon oder eMail. Die Vielseitigkeit und das Engagement aller Beteiligten machen hier in jedem Fall die Not zur Tugend.

 

Und wie sehen unsere Jugendlichen das?

 „Ich arbeite von Zuhause aus und für mich ist die Begleitung der work.box sehr wichtig. Weil Musik eine große Bedeutung für mich hat, habe ich einen Song dazu aufgenommen.“

 

„Ich versuche jetzt manche Gewohnheiten zu behalten, die ich vor dieser Krise hatte. So stehe ich jeden Tag um dieselbe Zeit auf,  was mir mehr Ordnung und Struktur in den Alltag verleiht.“

 

„Ich arbeite an den Themen, die momentan sinnvoll für mich sind und widme mich den Dingen Zeit, für die ich davor keine hatte.“

 

„Ich sehe die Dinge als Chance um neue Hobbies auszuprobieren, Interessen zu entdecken und gehe nur für Spaziergänge und sportliche Aktivitäten aus dem Haus.“

 

„Ich verbringe meine Zeit neben den work.box Aufgaben am liebsten mit Tangami. Hier meine Werke“

 

"Durch E-Mails und Messenger-Apps stehen wir sowohl mit den Trainern als auch untereinander als Teilnehmer regelmäßig in Kontakt. Von Montag bis Freitag kommunizieren wir miteinander. Sei es um Aufträge und Erledigungen zu besprechen, oder auch um sich einfach mal über unsere Gefühle, was die momentane Situation betrifft, auszutauschen. Wir sind alle sehr bemüht, einander zu helfen, die derzeitige Situation bestmöglich zu gestalten."


28.04.20 "Unsere TeilnehmerInnen sind mutig"

Gerade in dieser ungewissen Zeit fassten sich unsere Jugendlichen von AusbildungsFit factory | work.box ein Herz und gestalteten Botschaften, um sich selbst und ihren Mitmenschen auf diesem Weg Mut zuzusprechen. Eine schöne Aufgabe für die Zeit der Heimarbeit, welche Freude bereiten soll :-)



06.05.2020 Freiraum und Vormodul: Strukturiert durch eine chaotische Zeit

Der Wochenplan im freiraum+ und im Vormodul für AusbildungsFit strukturiert die Zeit zu Hause und schafft Anregungen für Aktivitäten.
Die abwechslungsreichen Aufgabenstellungen werden jeden Morgen an die TeilnehmerInnen ausgeschickt und finden großen Anklang :-) 

Zu den Aufträgen zählen z. B. das Kochen leckerer Gerichte, Dokumentationen ansehen, Mathematikaufgaben lösen, Jobrecherchen machen, aktivierende Sinnesspaziergänge unternehmen, den Kasten ausmisten etc.
Durch regelmäßige Telefonate mit den TeilnehmerInnen wird der Kontakt aufrechterhalten und durch die tägliche Erreichbarkeit zu den üblichen Bürozeiten gibt es immer eine Ansprechperson bei Schwierigkeiten und Problemen. Uns ist es wichtig, unseren TeilnehmerInnen Sicherheit und Halt zu geben, da der Fokus auf die Psyche gerade in Krisenzeiten ganz besonders wichtig ist.

Der veränderte Alltag hat sich zwar nach ein paar Wochen zu Hause ganz gut eingependelt, aber der persönliche Kontakt und das gemeinsame Tun kann dadurch NICHT ersetzt werden.

Wir freuen uns schon riesig, wenn wir mit den TeilnehmerInnen wieder unseren Standort (den Maßnahmen und Vorkehrungen entsprechend) bespielen können! :-)

#Staystrong #Seeyousoon



08.05.2020 Wie sah der Alltag im JWH blue.box in einer Zeit wie dieser aus?

Plötzlich keine Schule mehr, Lehrstellenstarts wurden verschoben oder abgesagt, kein Treffen mit Freunden ... Plötzlich fallen Dinge weg, die sonst für Stabilität sorgten. Hier ein kleiner Einblick ...


Hier gibt's noch ein Corona-Tagebuch, erstellt von einer Bewohnerin, für euch zum Download! Viel Spaß beim Ausfüllen ...

Download
Corona Tagebuch.pdf
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06.04.20 Kreative Jugendarbeit in Corona-Zeiten

Wir bleiben zu Hause - aber trotzdem geht was weiter! Bei Ausbildungsfit Factory work.box, dem zugehörigen Vormodul und im freiraum stehen wir täglich in Kontakt mit ca. 30 Jugendlichen. Viele von ihnen sind motiviert und dankbar über unser Angebot, das von Arbeitsaufträgen, Wissensvermittlung, und Diskussion bis hin zu gemeinsamen Spielen über Videotelefonie reicht. "Wir lassen uns laufend etwas einfallen, um die Jugendlichen gut durch diese herausfordernde Zeit zu begleiten. Trotzdem freuen wir uns aber schon sehr auf den Tag, an dem wir sie wieder persönlich betreuen können!", so Andrea Bachner vom Freiraum-Team. "Es ist beeindruckend, in welcher kurzen Zeit eine völlig neue Art der Betreuung und Begleitung von den MitarbeiterInnen entwickelt wurde und wie gut die Jugendlichen dieses Angebot annehmen", ist Teamleiter Martin Heim stolz.

"Dafür ein großes Danke an alle MitarbeiterInnen!"


Im freiraum wurde "via Skype" Stadt - Land - Fluss gespielt und sogar Eier gefärbt :-)



05.04.20 action@home bei resp@ct

Trotz Corona-Ausgangsbeschränkungen können die Angebote von resp@ct laufend genutzt werden – jetzt aber auf digitalem Wege. Schaut doch vorbei auf der Seite von resp@ct und nutzt action@home! Wir freuen uns darauf, Euch online zu begegenen!

https://www.respect-jugend.at/

 


30.03.2020: Wie können wir in Zeiten der Krise auch psychisch fit bleiben? pro mente austria unterstützt mit profi-tipps und Beispielen aus dem Alltag

pro mente Austria hat auf der Website www.erstehilfefuerdieseele.at einen Blog zum Thema eingerichtet. ExpertInnen der Mitgliedsorganisationen geben hilfreiche Tipps und Infos, um auch in Zeiten der Corona Pandemie psychisch gesund zu bleiben.


01.03.20 Veränderungen bei pro mente Jugend

Das Jugendleitungsteam bedankt sich herzlich bei Rainer Kurzmann und Anna Jany für die jahrelange tolle Zusammenarbeit und das riesengroße Engagement für resp@ct und die work.boxen.

Wir wünschen euch beiden für eure neuen Aufgaben alles Gute!


08.04.20 Kreative Jugendarbeit aus dem home office Ausbildungsfit

Irene Weiermair erstellte für euch einen tollen und sinnvollen Nähfilm für einen Mund-Nasenschutz als Anleitung zum Nacharbeiten...

Download
Atemschutzmasken.pdf
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10.10.19 Jugendevent mit Ali Mahlodji

#Mein Leben – Mein Weg

Über 200 Jugendliche aus ganz OÖ folgten am 10. Oktober 2019 der Einladung von pro mente Jugend, um am Vormittag den spannenden und humorvollen Vortrag von Ali Mahlodji zu hören.

Er sprach darüber, was es bedeutet, in dieser Welt als Jugendlicher mit den Herausforderungen der Eltern und der Schule umzugehen und wie man es trotzdem als junger Mensch schaffen kann, den eigenen Weg zu finden.

Im Anschluss daran fand ein world cafe am OK Platz statt, das bei Jugendlichen und deren BetreuerInnen großen Anklang fand und zu einem allgemeinen Austausch einlud. Es gab Getränke, Kaffee und viele selbstgebackene Kuchen.

Danke an die MitarbeiterInnen von resp@ct für die tolle Bewirtung!