Nachhaltigkeit muss nicht teuer sein

Nachhaltigkeit muss nicht teuer sein

Sommerliche Wohlfühlorte

Jugendliche stellen ihre Lieblingsplätze vor

Ob wir an einem Ort Kraft schöpfen können, hängt nicht nur davon ab, wie er aussieht. Entscheidend ist auch, was wir mit ihm verbinden. Ein Wohlfühlort kann Ruhe ermöglichen – oder in Gesellschaft genossen werden. Er kann Raum für Bewegung schaffen oder die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Persönliche Lieblingsplätze bieten ein Stück Stabilität im Alltag.

Bei pro mente Jugend spielen deshalb auch die Gestaltung von Räumen, gemeinsame Aktivitäten und Aufenthalte im Freien eine wichtige Rolle. Wohlbefinden entsteht dabei mitunter ganz nebenbei: beim gemeinsamen Kochen, bei einer Pause im Garten oder im Kontakt mit vierbeinigen Freund*innen.

Die im Rahmen von elco/kico betreuten Kinder haben ihre sommerlichen Lieblingsplätze auch auf kreative Weise visuell zum Ausdruck gebracht, die entstandenen Werke tragen so klingende Titel wie etwa „Der geheime See“.

Abkühlung und eine Auszeit vom Alltag

Seen, Flüsse oder Freibäder üben natürlich auch bei pro mente Jugend im Sommer große Anziehungskraft aus. Das kühle Nass kann erfrischen, aber auch beruhigen. Schon allein das Sitzen am Ufer, das Beobachten der Wasseroberfläche oder das gleichmäßige Plätschern kann helfen, kurz aus dem Gedankenkarussell auszusteigen.

In der red.box von pro mente Jugend steht der Trainingsraum derzeit besonders hoch im Kurs – in gut klimatisierter Atmosphäre spielen die jungen Bewohner aktuell gerne Karten.

Gemeinsam unterwegs – oder bewusst für sich

Nicht alle Menschen erholen sich auf dieselbe Weise. Während manche ihre Wohlfühlorte gerne mit anderen teilen, brauchen andere Ruhe und Abstand.

Auch deshalb sind unterschiedliche Möglichkeiten wichtig: gemeinsame Unternehmungen ebenso wie Plätze, an denen niemand etwas leisten muss.

Bei pro mente Jugend wird darauf geachtet, jungen Menschen Räume zu eröffnen, in denen sie selbst herausfinden können, was ihnen guttut. Das kann ein Spaziergang sein, kreative Beschäftigung, Bewegung, ein Gespräch oder einfach eine Pause.

Wohlfühlorte liegen manchmal ganz nah

Ein Sommer-Wohlfühlort muss weder Urlaub noch Seezugang bedeuten. Auch ein Balkon, ein schattiger Innenhof, ein vertrautes Café, eine Parkbank oder das eigene Zimmer können solche Orte sein.

Entscheidend ist weniger, wo dieser Platz liegt, sondern wie wir uns dort fühlen: sicher, unbeobachtet, willkommen, ruhig oder verbunden.

Vielleicht lohnt es sich deshalb gerade im Sommer, den eigenen Alltag einmal mit einem anderen Blick zu betrachten: Wo kann ich kurz durchatmen? Wo bin ich gerne? Und welcher Ort hilft mir beim Auftanken, wenn gerade alles ein bisschen viel ist?