KRISENHILFE OÖ-Sorgentelefon: Erste Hilfe für die Seele - rund um die Uhr - unter 0732 / 2177 -> www.krisenhilfeooe.at

aktuelles


Anfang November 2020 startete pro mente Jugend eine Angehörigengruppe für Eltern psychisch kranker Jugendlicher. Obwohl die monatlichen Termine aufgrund der Covid-19-Pandemie bisher nur online durchgeführt werden können, wird dieses Angebot von den TeilnehmerInnen als sehr wertvoll und hilfreich erlebt. Der Austausch mit anderen Eltern mit ähnlichen Problemlagen sei sehr hilfreich, erleichternd und anregend. Offen über Sorgen zu sprechen, neue Perspektiven zu eröffnen beziehungsweise Gelungenes auszutauschen, schätzen die Eltern sehr!

 

 

 

Zusätzliche interessierte Eltern können Ihr Interesse unter folgender Mailadresse bekunden: nemeschm@promenteooe.at

 


Bild von Gruber

27.04.2021 Wir bedanken uns ganz herzlich bei Hans Gruber für seine langjährige Mitarbeit bei pro mente Jugend - in unterschiedlichen Funktionen und einer Vielzahl an Standorten

Danke für das Einbringen Deines großen fachlichen Wissens, Deine Verlässlichkeit, Deinen Humor und vor allem Dein Engagement für die Jugendlichen und jungenen Erwachsenen, die wir gemeinsam ein Stück des Weges begleiten durften.

 

Wir wünschen Dir für Deine neue Aufgabe in der Region Zentralraum Wels alles Gute!

Das Team von pro mente Jugend

29.04.2021 Wir heißen Martin Heim in seiner Funktion als Geschäftsfeldleiter-Stellvertreter herzlich willkommen.

Danke für Deine Bereitschaft, diese Herausforderung anzunehmen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Das Team von pro mente Jugend


17.03.2021: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Jugendliche

Die Corona-Maßnahmen haben in ganz Österreich Spuren hinterlassen. Die Pandemie hat auch bei vielen jungen Menschen den Alltag auf den Kopf gestellt. ExpertInnen warnen nun: Die Auswirkungen dieser Zeit und des Lockdowns werden erst jetzt richtig sichtbar. pro mente OÖ veranstaltete daher eine Online-Pressekonferenz zu dem Thema "Junge Menschen im Lockdown". Am Podium saßen Prim. Dr. Kurosch Yazdi, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ, Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Bacher, Abteilungsleiter Empirische Sozialforschung, JKU, Vorstandsmitglied von pro mente OÖ, Mag.a Manuela Nemesch, Geschäftsfeldleiterin von pro mente Jugend und Dr.in Doris Koubek, Kinder- und Jugendpsychiaterin bei pro mente OÖ.

 

Depressionen, Suchtverhalten, Angst- und Zwangsstörungen: Ein Teil der jungen Menschen hat massiv mit den psychosozialen Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

 

„Gerade im Bereich der Verhaltenssüchte merken wir, dass junge Menschen vermehrt professionelle Hilfe benötigen“, sagt Kurosch Yazdi. „Vor allem die Internet- und Handysucht ist in den vergangenen Monaten angestiegen. Die mangelnden Möglichkeiten, persönliche Kontakte wahrzunehmen, haben das Sozialverhalten vieler Menschen nachhaltig verändert."

 

„Psychische Erkrankungen ‚verdichten‘ sich zur Zeit und treten seit Corona früher auf“, sagt Doris Koubek. „Gerade bei jungen Menschen, die früher bereits mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten, treten nun die verschiedenen psychischen Störungsbilder verstärkt auf und die Symptome kommen massiver zum Vorschein.“
Jetzt muss man gut darauf achten, psychische Probleme bei jungen Menschen rasch zu erkennen und diese professionell behandeln zu lassen. „Ängste, Zwangsstörungen, Depressionen und Essstörungen wurden durch Corona besonders ‚getriggert‘. Jugendliche mit einer Essstörung seien hier besonders erwähnt. Diese leiden grundsätzlich schon darunter, sich aufgrund ihrer Erkrankung isoliert und ohnmächtig zu fühlen und zweifeln massiv an sich selbst und ihrem Aussehen. Gerade diese Jugendlichen sind nun durch den permanenten Lockdown noch mehr sich selbst, ihren Gedanken und ihrem Selbstzweifel überlassen.“

 

Soziales Umfeld entscheidend
Corona hat in allen sozialen Schichten Probleme verursacht, die Maßnahmen dazu werden oftmals als belastend wahrgenommen. „Wir unterstützen die Corona-Maßnahmen der Politik und wir erachten sie als sinnvoll, doch man muss auch mit den negativen Folgeerscheinungen umgehen lernen“, sagt Kurosch Yazdi.

 

Bei sozial benachteiligten Familien und in Familien, in denen schon vor Corona viele Probleme gleichzeitig bewältigt werden mussten, sind die Folgen der Pandemie stärker sichtbar. Immer mehr junge Menschen suchen die Hilfsangebote von pro mente OÖ auf.


„Die Corona-Maßnahmen sind für viele sehr schwierig – neben finanziellen Sorgen, haben viele Familien Probleme, ihren Alltag noch irgendwie zu strukturieren. Leider trifft es vor allem wieder die Schwächsten der Gesellschaft am meisten: Junge Menschen – und gerade junge Menschen mit problematischen Familiensituationen“, sagt Manuela Nemesch. „Es braucht ein spezielles, niederschwelliges Angebot für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, um diese besser unterstützen zu können. Viele Angebote von pro mente OÖ gehen bereits in diese Richtung.“

 

"Besonders ein Teil der Jugendlichen, der zu der Gruppe der NEETs zählt, also junge Menschen, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in Kursmaßnahmen befinden, haben es gerade besonders schwer", sagt Johann Bacher.

 

Konsequenzen der Pandemie noch schwer absehbar
„Welche Langzeitfolgen uns die Pandemie bringt, lässt sich nur erahnen“, sagt Kurosch Yazdi. „Wir rechnen aber mit einem Anstieg der psychischen Erkrankungen. Ich denke, wir müssen nun Strukturen schaffen bzw. ausbauen, um Betroffene rechtzeitig und professionell unterstützen zu können.“

 

TeilnehmerInnen der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Koubek, Yazdi, Bacher, Nemesch
TeilnehmerInnen der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Koubek, Yazdi, Bacher, Nemesch

Weitere Informationen zu dem Thema, entnehmen Sie bitte den Unterlagen der Pressekonferenz:

Download
PK-Unterlagen Jugend 17.3.2021 FINAL.pdf
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Hier können Sie die Pressekonferenz nachsehen:

 


11. 03. 2021: Neues aus dem JWH blue.box - wir stellen Lippenbalsam her

Damit unsere Lippen unter den Masken nicht austrocknen, haben wir unseren ersten Versuch gestartet, eigenen Lippenbalsam herzustellen. Dafür verwendeten wir Wachs, Speiseöl und ein paar Tropfen ätherische Öle (je nach Geschmackswunsch) sowie Honig.

Übung macht den Meister, beim zweiten Versuch hat es geklappt!



08.03.2021: Wiener Städtische spendet für ELCO/KICO

Regionalleiter Mag. Hans Gruber konnte eine Spende für ELCO/KICO - ein Angebot für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil - von Verkaufsleiter Heinz Falmbigl von der Wiener Städtischen entgegennehmen. Herzlichen Dank!



15.02.2021 Endlich gute Neuigkeiten aus dem Freiraum+ und Vormodul

Wichtige Infos zu unserer Teilöffnung:

  • Freiraum+ Öffnungszeiten: Montag, Dienstag und Mittwoch (Vormittag und Nachmittag)
  • Vormodul Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag
  • Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung über einen Doodle link möglich
  • nur 4 Plätze pro Tag
  • Nur ein Anwesenheitstag pro Woche möglich
  • Persönliche Coachinggespräche sind zusätzlich aber jederzeit möglich
  • Heimaufträge gibt es weiterhin jeden Tag
  • FFP 2 Maske nicht vergessen

Wir freuen uns schon wieder aufs Arbeiten mit den Jugendlichen! Alles Gute und bis hoffentlich bald, Euer Freiraum+ Team und Vops-Team


03.02.2021 Neue online Buchlesungen bei ELCO/KIKO

Wir wünschen ein offenes Ohr, ein offenes Herz und eine angenehme Zeit beim Zuhören!

 

Hier gehts zu den Videos.....

 


25.01.2021: ELCO/KICO - ein Unterstützungsangebot für Familien bei psychischen Erkrankungen und Belastungen

Eine Beratung durch ELCO/KICO ist auch aktuell möglich!

Die Kontaktdaten finden sie weiter unten im Beitrag angeführt.

 

Psychische Erkrankungen sind alles andere als selten. Auch Herr Stelzhammer (43) (Name geändert) war aufgrund seiner psychischen Erkrankung bereits seit vielen Jahren in ärztlicher und therapeutischer Behandlung. In Folge der großen Belastungen für die Familie und die kleine Tochter (8), wurde er auf ELCO/KICO aufmerksam. Dahinter verbirgt sich ein einzigartiges Angebot, das Mütter oder Väter, die psychisch erkrankt sind, und deren Kinder unterstützt.


19.01.2021 „Von einem, der auszog …“ - mit bestem Dank für die Rückmeldung, die uns wieder einmal zeigt, dass es unser Auftrag ist, da zu sein und da zu bleiben

 

„…Auch wenn wir oft nicht einer Meinung waren, uns manchmal sogar stritten: ich bin dir echt dankbar für all das, was du für mich, für alle hier getan hast und immer noch tust. Deine direkte Art ist es, die mich zwar oft zur Weißglut bringt - aber auch nur, weil sie mir immer wieder zeigt, dass du recht hast und ich dadurch auch auf Dinge draufkomme, die ich alleine nicht gesehen hätte. Ich sag‘ immer über dich: ‚Du bist ab und zu so unnötig, dass es schon wieder leiwand ist.‘ […] Auch wenn ich total fertig war, hast du immer Begeisterung ausgestrahlt, die immer auf mich übergesprungen ist. Ich möchte mich bei jedem von euch bedanken, aber auch dafür entschuldigen, dass ich in der letzten Zeit so ein Kotzbrocken war und eurem Angebot gegenüber so respektlos war. Ich hoffe es ist genehm, wenn ich ab und an anrufen werde: denn ich werde mit Sicherheit noch etwas Hilfe benötigen. Danke, Danke, Danke!

 

Auszug aus dem Brief eines ehemaligen Bewohners an einen Betreuer