KRISENHILFE OÖ-Sorgentelefon: Erste Hilfe für die Seele - rund um die Uhr - unter 0732 / 2177 -> www.krisenhilfeooe.at

aktuelles


09.09.21 DONAU Versicherung AG startet Kooperation mit pro mente Jugend

Über eine Spende in der Höhe von 7.500 Euro an das Projekt resp@ct freuten sich kürzlich Gerald Zeininger und Manuela Nemesch von pro mente Jugend. Die Donau Versicherungsinitiative „Regional aktiv“ wird darüber hinaus auch weiter unterstützen: So sollen z. B.  Schnupperpraktikas in Betrieben und  die Teilnahme an Workshops ermöglich werden:


09.09.21 Bundesminister Wolfgang Mückstein bei pro mente OÖ

Am 24. Juli besuchte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mehrere pro mente OÖ-Standorte in Linz. Kurosch Yazdi begleitete den Bundesminister u. a. mit der Landtagsabgeordneten Ulli Schwarz durch die Standorte back.up und resp@ct.

Wolfgang Mückstein kam auch mit den MitarbeiterInnen und Projekt-TeilnehmerInnen vor Ort ins Gespräch und war von der Arbeit, die bei pro mente OÖ geleistet wird, sichtlich beeindruckt. Hier geht´s zu einem Bericht:


01.07.21 Neues aus dem Freiraum+ und Vormodul AusbildungsFit

Die schönen Sommertage verbringen wir nun häufig im Freien. Wir fahren mit den Fahrrädern aus, machen Ausflüge und merken, wie gut uns allen die frische Luft tut und wie sich Bewegung auf die Stimmung auswirkt :-) Unsere Ausflüge führen uns teilweise zu sehr interessanten und aufregenden Spots, wie einem Lamahof und einer Huskyfarm.

Die Jugendlichen freuen sich, nach dem schwierigen letzten Jahr wieder mehr Zeit bei uns verbringen zu können und tragen die vorgeschriebenen Maßnahmen (wie die 3G-Regel) vorbildlich mit.



10.06.21 20 Jahre - 20 Geschichten .... und es geht weiter

R.: Dran bleiben lohnt sich

R. kam von einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in die blue.box nachdem sie 18 Jahre alt wurde. R. war in der Drogenszene aktiv, konsumierte regelmäßig diverse illegale und legale Substanzen. Der wenige Kontakt zu ihrer Familie war sehr konfliktbehaftet.

Auch die ersten Monate im Jugendwohnhaus waren schwierig: R.  kam nur sporadisch zum Schlafen und Duschen vorbei. Trotzdem die Beziehungsarbeit, davor sogar schon die bloße Kontaktaufnahme enorm schwierig war, blieben die Betreuer*innen hartnäckig und versuchten es über alle Kanäle, um an R. heranzukommen. Es wurden sogar Treffen außerhalb des Wohnhauses angeboten – einfach an jenen Orten, an denen sich R. eben gerade aufhielt. Auch wenn R. diese Angebote anfangs so gut wie nie annahm, konnte damit aber Interesse bekundet werden. So schafften es die Betreuer*innen, R. mehr und mehr im Jugendhaus blue.box zu integrieren. Es entwickelte sich langsam eine Beziehung, die oft auch durch „Reibung“ passierte. Eine wichtige Erfahrung für R. war aber, dass trotz dieser „Reibereien“ die Betreuer*innen weiter als Bezugspersonen erhalten blieben. Auch war es ihnen nicht egal, wie sich R. benahm oder was R. tat.

Aus dieser neuen Betreuungserfahrung heraus, konnte R. mit der Drogenszene brechen und schaffte es - Dank Begleitung und Unterstützung - einen Facharzt aufzusuchen, der ihre Impulsdurchbrüche therapieren konnte. Der Erfolg war schnell erkennbar: R. wurde ruhiger, reflektierter und so auch sozialer.

Heute lebt R. in einer kleinen Wohnung in Teilbetreuung und entwickelt sich in eine sehr gute Richtung. R. ist immer noch mit den Betreuer*innen im Jugendwohnhaus blue.box in Kontakt.

Insgesamt war wichtig, dass das Land OÖ eine Verlängerungen des Aufenthalts von insgesamt 2,5 Jahren ermöglichte. Bei einer kürzeren Dauer hätte die Beziehungsarbeit zu R. wahrscheinlich nicht greifen können.


27.05.2021: Neues und Erfreuliches aus dem Freiraum und VOPS

Das Beste zum Beginn: Es dürfen wieder mehr Personen kommen und die Jugendlichen müssen sich auch nicht mehr im Voraus für ihre Anwesenheitstage anmelden. Das heißt, einfach um 9:00 da sein und mitmachen – So wie man den Freiraum kennt.
Außerdem kann der Freiraum wieder an mehreren Tagen pro Woche besucht werden. Für das Vormodul wird es weiterhin einen Anmeldelink geben – so können sich die Jugendlichen im Vormodul für 2 Tage Fixplätze sichern.

Die Heimaufträge wird es weiterhin täglich geben.

Allerdings gilt bei uns nun auch die 3G-Regel:

·      Geimpft, Getestet oder Genesen:
Wer am Arbeitstraining teilnehmen will muss eines dieser Kriterien erfüllen.

·         Mit jenen, die keine Möglichkeiten zum Testen hatten, gehen wir um 9:00 gemeinsam zur Teststraße.

·         Die FFP-2 Maskenpflicht besteht weiterhin.

 

Wendet euch bei Fragen gerne an uns!

Wir freuen uns wieder auf ein Arbeiten mit einer größeren Gruppe!

Das Freiraumteam und das Vopsteam


Anfang November 2020 startete pro mente Jugend eine Angehörigengruppe für Eltern psychisch kranker Jugendlicher. Obwohl die monatlichen Termine aufgrund der Covid-19-Pandemie bisher nur online durchgeführt werden können, wird dieses Angebot von den TeilnehmerInnen als sehr wertvoll und hilfreich erlebt. Der Austausch mit anderen Eltern mit ähnlichen Problemlagen sei sehr hilfreich, erleichternd und anregend. Offen über Sorgen zu sprechen, neue Perspektiven zu eröffnen beziehungsweise Gelungenes auszutauschen, schätzen die Eltern sehr

Zusätzliche interessierte Eltern können Ihr Interesse unter folgender Mailadresse bekunden: nemeschm@promenteooe.at

 


17.03.2021: Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Jugendliche

Die Corona-Maßnahmen haben in ganz Österreich Spuren hinterlassen. Die Pandemie hat auch bei vielen jungen Menschen den Alltag auf den Kopf gestellt. ExpertInnen warnen nun: Die Auswirkungen dieser Zeit und des Lockdowns werden erst jetzt richtig sichtbar. pro mente OÖ veranstaltete daher eine Online-Pressekonferenz zu dem Thema "Junge Menschen im Lockdown". Am Podium saßen Prim. Dr. Kurosch Yazdi, Vorstandsvorsitzender von pro mente OÖ, Univ.-Prof. Mag. Dr. Johann Bacher, Abteilungsleiter Empirische Sozialforschung, JKU, Vorstandsmitglied von pro mente OÖ, Mag.a Manuela Nemesch, Geschäftsfeldleiterin von pro mente Jugend und Dr.in Doris Koubek, Kinder- und Jugendpsychiaterin bei pro mente OÖ.

 

Depressionen, Suchtverhalten, Angst- und Zwangsstörungen: Ein Teil der jungen Menschen hat massiv mit den psychosozialen Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen.

 

„Gerade im Bereich der Verhaltenssüchte merken wir, dass junge Menschen vermehrt professionelle Hilfe benötigen“, sagt Kurosch Yazdi. „Vor allem die Internet- und Handysucht ist in den vergangenen Monaten angestiegen. Die mangelnden Möglichkeiten, persönliche Kontakte wahrzunehmen, haben das Sozialverhalten vieler Menschen nachhaltig verändert."

 

„Psychische Erkrankungen ‚verdichten‘ sich zur Zeit und treten seit Corona früher auf“, sagt Doris Koubek. „Gerade bei jungen Menschen, die früher bereits mit psychischen Problemen zu kämpfen hatten, treten nun die verschiedenen psychischen Störungsbilder verstärkt auf und die Symptome kommen massiver zum Vorschein.“
Jetzt muss man gut darauf achten, psychische Probleme bei jungen Menschen rasch zu erkennen und diese professionell behandeln zu lassen. „Ängste, Zwangsstörungen, Depressionen und Essstörungen wurden durch Corona besonders ‚getriggert‘. Jugendliche mit einer Essstörung seien hier besonders erwähnt. Diese leiden grundsätzlich schon darunter, sich aufgrund ihrer Erkrankung isoliert und ohnmächtig zu fühlen und zweifeln massiv an sich selbst und ihrem Aussehen. Gerade diese Jugendlichen sind nun durch den permanenten Lockdown noch mehr sich selbst, ihren Gedanken und ihrem Selbstzweifel überlassen.“

 

Soziales Umfeld entscheidend
Corona hat in allen sozialen Schichten Probleme verursacht, die Maßnahmen dazu werden oftmals als belastend wahrgenommen. „Wir unterstützen die Corona-Maßnahmen der Politik und wir erachten sie als sinnvoll, doch man muss auch mit den negativen Folgeerscheinungen umgehen lernen“, sagt Kurosch Yazdi.

 

Bei sozial benachteiligten Familien und in Familien, in denen schon vor Corona viele Probleme gleichzeitig bewältigt werden mussten, sind die Folgen der Pandemie stärker sichtbar. Immer mehr junge Menschen suchen die Hilfsangebote von pro mente OÖ auf.


„Die Corona-Maßnahmen sind für viele sehr schwierig – neben finanziellen Sorgen, haben viele Familien Probleme, ihren Alltag noch irgendwie zu strukturieren. Leider trifft es vor allem wieder die Schwächsten der Gesellschaft am meisten: Junge Menschen – und gerade junge Menschen mit problematischen Familiensituationen“, sagt Manuela Nemesch. „Es braucht ein spezielles, niederschwelliges Angebot für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, um diese besser unterstützen zu können. Viele Angebote von pro mente OÖ gehen bereits in diese Richtung.“

 

"Besonders ein Teil der Jugendlichen, der zu der Gruppe der NEETs zählt, also junge Menschen, die keine Schule besuchen, keiner Arbeit nachgehen und sich nicht in Kursmaßnahmen befinden, haben es gerade besonders schwer", sagt Johann Bacher.

 

Konsequenzen der Pandemie noch schwer absehbar
„Welche Langzeitfolgen uns die Pandemie bringt, lässt sich nur erahnen“, sagt Kurosch Yazdi. „Wir rechnen aber mit einem Anstieg der psychischen Erkrankungen. Ich denke, wir müssen nun Strukturen schaffen bzw. ausbauen, um Betroffene rechtzeitig und professionell unterstützen zu können.“

 

TeilnehmerInnen der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Koubek, Yazdi, Bacher, Nemesch
TeilnehmerInnen der Pressekonferenz (v.l.n.r.): Koubek, Yazdi, Bacher, Nemesch

Weitere Informationen zu dem Thema, entnehmen Sie bitte den Unterlagen der Pressekonferenz:

Download
PK-Unterlagen Jugend 17.3.2021 FINAL.pdf
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Hier können Sie die Pressekonferenz nachsehen:

 


11. 03. 2021: Neues aus dem JWH blue.box - wir stellen Lippenbalsam her

Damit unsere Lippen unter den Masken nicht austrocknen, haben wir unseren ersten Versuch gestartet, eigenen Lippenbalsam herzustellen. Dafür verwendeten wir Wachs, Speiseöl und ein paar Tropfen ätherische Öle (je nach Geschmackswunsch) sowie Honig.

Übung macht den Meister, beim zweiten Versuch hat es geklappt!



08.03.2021: Wiener Städtische spendet für ELCO/KICO

Regionalleiter Mag. Hans Gruber konnte eine Spende für ELCO/KICO - ein Angebot für Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil - von Verkaufsleiter Heinz Falmbigl von der Wiener Städtischen entgegennehmen. Herzlichen Dank!



Wir freuen uns schon wieder aufs Arbeiten mit den Jugendlichen! Alles Gute und bis hoffentlich bald, Euer Freiraum+ Team und Vops-Team


03.02.2021 Neue online Buchlesungen bei ELCO/KIKO

Wir wünschen ein offenes Ohr, ein offenes Herz und eine angenehme Zeit beim Zuhören!

 

Hier gehts zu den Videos.....